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Während der französischen Kolonialzeit bestieg Sidi Mohammed ibn Jusuf im Alter von 18 Jahren als Mohammed V (1927-1961) den Sultansthron in Marokko. Da die Schutzmächte einen Keil zwischen die berberischen und arabischen Volksteile treiben wollten und Mohammed V keinen Hehl aus seiner Ablehnung der 'Schutzmächte' machte, wurde er in die Verbannung nach Madagaskar geschickt.

Wachsende Unruhen gegen Frankreich sorgten dafür, Mohammed V im November 1955 wieder in seine alten Rechte einzusetzen. Nach zähen Verhandlungen mit Frankreich und Spanien wurde Marokko im Jahre 1956 unabhängiger Staat.

Am 16. August 1957 nahm Mohammed V. den Königstitel an.

Mohammed V. starb im Jahre 1961. Daraufhin bestieg sein Sohn Hassan II. den Thron.


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