Die punischen Kriege:ZurückHome


Der erste punische Krieg (264-241 v. Chr.):
Der erste Krieg zwischen der Römern und den Karthagern (Punier) wurde durch Söldner ausgelöst, die sich in Messina (Sizilien) festgesetzt hatten und von den Karthagern belagert wurden. Diese Söldner baten Rom um Unterstützung. Die Römer dachten an eine kurzen, begrenzten Konflikt und leichte Beute im reichen Sizilien. Dieser Konflikt war Anlaß zu einem mehr als zwanzig Jahre währenden Kampfes.

 

Der zweite punische Krieg (218-210 v. Chr.):
Nach dem verlorenen Krieg mußten sich die Karthager neue Handelsräume öffnen. Nachdem Hannibal weite Gebiete Innerspaniens, die Hafenstadt Saguntum (ca. 150km südlich der Ebro-Mündung) und Gebiete zwischen Ebro und den Pyrenäen eroberte, verlangte eine römische Gesandtschaft in Karthago die Auslieferung Hannibals. Die Karthager lehnten dieses ab und die Römer erklärten den Karthagern einen für das gesamte Mittelmeergebiet folgenschweren Krieg.

 

Der dritte punische Krieg (149-146 v. Chr.):
Nach dem zweiten punischen Krieg riß der König Massinissa das karthagische Gebiet Stück für Stück an sich und raubt sich so ein numidisches Großreich zusammen. Die Römer standen diesen meist zur Seite und sie beschlossen ohne Rücksicht auf Völkerrecht, die Karthager zu entwaffnen. Nachdem die Karthager, welche zur Aufrechterhaltung des Friedens zu allem bereit gewesen waren, entwaffnet wurden, wurden sie aufgefordert die Stadt Karthago zu verlassen. Viele Karthager waren dazu nicht bereit und wehrten sich drei Jahre lang vergeblich. Schließlich wurde die Stadt gestürmt und niedergebrannt. Durch die verlassene Stadt wurde der Pflug gezogen zum Zeichen, daß hier nie wieder eine Stadt entstehen sollte. Die überlebende Bevölkerung wurde versklavt.

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